Norddeutsche Masters 2003

Ein Blick hinter die Kulissen

An dieser Stelle möchte ich einmal keinen Bericht über die super Leistungen unserer Schwimmer schreiben, sondern euch einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Einfach einmal aufzeigen, was machen wir eigentlich vor, während und nach dem Wettkampf. 

Monate vor dem Wettkampf:

Monate vor dem Wettkampf wird die Ausschreibung erstellt. Hier steht alles über das Wettkampfbecken, die Wassertemperatur!, die Wettkampffolge, die Medaillen und Urkundenvergabe, Teilnahmebestimmungen und ganz wichtig: den Wettkampftermin und Meldeschluss. Und natürlich noch einiges mehr....

Wochen vor dem Wettkampf:

Wir schreiben den 13. Juli. Hamburg steckt noch mitten in den Ferien. Wir auch.... Es trudeln die ersten Meldungen per Fax ein. Die ersten Anrufe kommen auf das Handy: "sind unsere Meldungen angekommen? Wir haben gar keine Bestätigung erhalten..." Nein, wie denn auch, wir sind doch gar nicht zu Hause! Gott sei Dank sind es nur wenige, die es so eilig haben....
Unser Urlaub neigt sich dem Ende entgegen und die Anzahl der Meldungen die pro Tag eintrudeln nimmt deutlich zu. Dann das, was irgendwann mal passieren musste: kurz vor der Datensicherung können wir plötzlich nicht mehr auf die Meldungen zugreifen. Mist! welche Vereine waren es bloß? Es nützt nichts, vorsichtshalber im Internet auf die Panne hinweisen. Parallel dazu arbeiten wir auf Hochtouren die Daten zu restaurieren. Ach ja, "wir"? Das ist in erster Linie Sven (Gennerich), Sandra (Ramm), Cornelia (Ramm) und Michael (Ramm), dem einen oder anderen als "Michi" schon mal untergekommen. Sven ist unsere Meldeadresse. Da läuft alles auf: Briefpost, Fax, Email. Meistens fängt Sven wenn er Zeit hat schon mal an zu tippen, aber eigentlich geht das zu viert viel besser. Noch vor wenigen Monaten hat Sven das fast immer alleine gemacht, na ja, Sandra hat da auch schon gewaltig mitgeholfen.
Dann ist es geschafft: Mitte der Woche gelingt es uns auf die verloren geglaubten Daten zugreifen zu können! Genau passend zum Meldeschluss! Was jetzt abgeht kann sich keiner vorstellen, der so etwas noch nicht selber gemacht hat: Wir sitzen bei uns oder bei Sven je zu zweit an zwei Rechnern und tippen bergeweise Namen, Wettkampfnummern und Meldezeiten von häufig dramatisch bis frech unleserlichen Zetteln ab! Na, ist vielleicht etwas unfair den "Schönschreibern"  gegenüber. Das Beste was wir dieses mal unter den Meldung per Mail (froi!!!) hatten entpuppte sich dann als das blanke Entsetzen: keine Datei die man gleich gemäss Standard einlesen kann, sondern ein "JPEG", also ein Bild? Ja, es hatte tatsächlich jemand einen Meldebogen ausgefüllt, dann eingescannt und als Bild angehängt. Also Bildbearbeitungsprogramm aufmachen, Drucker auf die Terrasse holen (es war nämlich extrem warm und wir haben draußen gearbeitet) anschließen und das "Meldebild" ausdrucken und dann abtippen. 
Es ist Donnerstag, oder besser bereits Freitag, mittlerweile 0:45 Nachts und alle Meldungen sind im Kasten. Jetzt aber ab ins Bett, denn morgen früh geht es wieder los zur Arbeit. Das nächste Problem: Gemäß Ausschreibung schwimmen die Altersklassen jeweils in einem Lauf. Was, wenn nur einer schwimmt? Das dauert ja ewig.... Können wir denn nicht zwei oder drei Läufe zusammenlegen? Also den NSV Schwimmwart anrufen....Hoffentlich ist er da.... Wir haben Glück und bekommen die benötigte Info.
Es ist Freitag Abend. Wieder sitzen alle bei Ramms im Wohnzimmer und tippen Daten ein: sämtliche Meldeadressen für die Meldebestätigungen müssen erfasst werden. Eigentlich blöd.... Haben wir doch von den meisten Vereinen die Meldeanschriften..??..? Nein! Es sind doch die Masters und die werden häufig von anderen Trainern betreut. Also Zähne zusammenbeißen und tippen. Jetzt fehlt nur noch die Kampfrichtereinteilung. Das macht bei uns Walter Gentsch. Hoffentlich ist der zu erreichen. Ja! wir haben Glück. Alles noch einmal Korrektur lesen, Walter muss auch noch nicken und wir können den Drucker anwerfen und die Meldebestätigungen pro Verein ausdrucken und fein säuberlich sortiert in ca. 90 Umschläge stecken und zur Post tragen.

Geschafft! Das ist erst einmal in trockenen Tüchern.  Nun noch die Datei ins Internet stellen und schauen, ob sich jemand meldet, dass wir uns irgendwo vertippt haben....  



Es ist warm ohne Ende. Soweit möglich wird draußen gearbeitet, zumindest bis die wenigen, aber leider doch vorhandenen Mücken kommen. 

letzte Korrekturen vor dem Ausdruck: wir sind schon nach drinnen umgezogen, weil wir aufpassen müssen, dass der Drucker seine hunderte Seiten von Papier nicht staut und immer Nachschub da ist.

Die Organisation

Der Wettkampfteil kann jetzt erst einmal ruhen, denn das Meldeergebnis ist fertig. Wir kommen zum organisatorischen Teil:

Wir treffen uns alle bei Mechthild und Matthias über alle organisatorischen Abläufe des Wettkampfs im Detail noch einmal zu sprechen: wer kümmert sich um den Rettungsdienst, wer holt die Zelte, wer ruft bei den Wasserwerken wegen der Wasserbar an... 

Nun wird aber nicht nur geplant, denn wenn wir uns bei "Mechthild" treffen, dann kommen immer alle gerne :-).
Wie man sieht, gibt es auch wieder was Leckeres.....

Mittlerweile ist es dunkel geworden und der eigentlich Wettkampf steht. Nur die "Kuchendamen" tappen noch im Dunkeln. Wie viel??? ist die Frage die sie die nächsten 72 Stunden begleiten wird.
Am folgenden Abend: Treffen der Kuchendamen bei Hanne (Otsman). Dolle Sache: die Frauen planen, telefonieren und schuften und die Männer passen auf, dass inzwischen Hanne's Weizenbier im Keller nicht zu alt wird....! 
Die Planungen sind abgeschlossen: Die Aktiven sollen Teilnehmerausweise bekommen, am Grill soll nicht mit Bargeld hantiert werden, diejenigen die Frühstück wollen müssen sich irgendwie  anmelden (wer weiß sonst wie viele Brötchen wir kaufen müssen?) und bekommen eine Quittung. Also werden am Freitag Abend noch Hunderte von Gutscheinen, Eintrittskarten etc. gedruckt und zugeschnitten....

An dieser Stelle: Ein ganz großes Dankeschön an Mechthild & Matthias und an Hanne & Lauri für dieses "Arbeits-Ambiente".

Es wird ernst....

Es ist Freitag, 15.00 Uhr. Einige haben früh Feierabend gemacht und beginnen mit dem Aufbau der Zelte: Einen Rundpavillon für das Kuchenbuffet, 4 große 30qm Zelte als Umkleidezelte, 2 große  Rechteckpavillons für "Jo" und das Protokoll und 6 einfache Pavillonzelte für die Kampfrichter. Die Mannschaft am Freitag ist eigentlich ein wenig klein und wir müssen bis spät in den Abend arbeiten, damit alles fertig wird. Hätten wir hier konkreter planen sollen....?

Das größte Zelt steht; sicher am Boden verankert kann nun kaum noch etwas passieren.

Schlechter sieht es mit den Kampfrichter Pavillons aus: sie stehen auf Gehwegplatten und können somit nicht am Boden befestigt werden. Also werden Wasserkanister an die Füße der Zelte gebunden.
Das Siegerpodest wird errichtet, das Protokollzelt mit der entsprechenden Infrastruktur versorgt und die Rechner in Betrieb genommen

Auch Jo versorgt sein Zelt mit der nötigen "Infrastruktur" :-)

Fertig!

Die Prominenz ist eingetroffen und der Wettkampfbeginn nähert sich mit großen Schritten...
Hallo??? 
Kommt denn keiner?

Aha! Nun aber....

Sandra beginnt mit der Einlasskontrolle. Nach Wettkampfbeginn wird sie abgelöst werden müssen, denn sie wird im Protokoll gebraucht

Die "Schiris" haben zur Kampfrichtersitzung aufgerufen, dem Mikro wird noch eine neue Batterie verpasst....

Es kann los gehen!

Wettkampfbeginn!

"Sobald die Schwimmer und Kampfrichter auf den Start vorbereitet sind, gibt der Schiedsrichter dem Starter ein Zeichen mit dem ausgestreckten Arm. Damit zeigt er an, dass sich die Schwimmer unter der Kontrolle des Starters befinden. Der Arm muss in der ausgestreckten Position verharren, bis der Start vollzogen ist."

Das war ein Ausschnitt aus der WB (Wettkampfbestimmungen). Und somit sagt uns Peter:

START FREI!

Der Wettkampf hat begonnen, nun darf kein Rechner streiken, kein Drucker ausfallen, aber wir haben alles dabei: Werkzeug, Ersatzkabel, Ersatzpatronen,  Ersatzkartuschen für der Laser, genug Papier, .... oder?
doch dazu später...

Die Sonne scheint mittlerweile so schön, im Protokoll können die Bildschirme nicht mehr erkannt werden. Eigentlich soll das SGS Banner sowieso gut sichtbar sein.
Super Lösung!

 
Die Zeit schreitet voran, der Hunger meldet sich....
Ab zum Kuchenstand. Es gab wieder leckerste selbstgebackene Kuchen. Unsere Damen waren stolz auf ihre Lieferanten und haben die Herkunft der Kuchen gerne mitgeteilt!
Es gab aber nicht nur Kuchen. Auch unsere herzhaft belegten Fladenbrote mit gesundem Salat, Gurken, Tomaten & Schafkäse waren ein echter Renner.  An der Salatschleuder sehen Sie unsere Schleuderfachfrau Monika :-)
Die Schlange reißt nicht ab. Die Stimmung ist bombig, bis in den späten Abend.
Humor der Masters

Bombenstimmung!....?

Im Protokoll läuft alles glatt. Die 50er Strecken sind bei Handzeitnahme zwar wieder einmal die Hölle, aber das kennen Sandra und Sven ja schon. Nachdem Walter (Gentsch, einer unserer Schiedsrichter) einen Zeitnehmer (Name der Redaktion bekannt :-) ) ermuntert ruhig etwas ordentlicher zu schreiben und vielleicht in der Freizeit etwas Schönschrift zu üben, werden die Nachfragen weniger und es geht flott voran. Der Urkundendrucker glüht. Bei den Masters bekommt fast jeder eine Urkunde. Plötzlich Blinklicht am Urkundendrucker! Ein kurzer Check klärt uns dahingehend auf, dass mit der Farbpatrone etwas nicht stimmen würde. Na und? Wir drucken doch nur in Schwarz Weiß! Weder Windows noch dem Drucker ist dieses Entgegenkommen unsererseits klarzumachen: Er druckt einfach nicht! Wir haben schwarze Ersatzpatronen en masse mit. Woher ist verdammt noch mal um diese Zeit eine farbige Druckerpatrone zu bekommen? Na, neben einem Fotoapparat hat Michi auch einen HP Drucker mit passender Patrone, aber erst morgen! Nützt nichts, also werden Samstag keine Urkunden mehr gedruckt und Sandra & Sven müssen halt eine Stunde eher aufstehen und am Sonntag die Patrone bei Michi rausholen und dann sofort anfangen die fehlenden Urkunden nachzudrucken. Während des Wettkampfes ist das nämlich eigentlich nicht zu schaffen.

Sonntag

Wir haben im Freibad geschlafen. Unsere "Kuchendamen" sind seit 6.30 Uhr "hoch". Auf einem Sonntag! Freiwillig!? Um 7.00 Uhr werden die frischen Brötchen geliefert. Der Duft von frisch gebrühtem Kaffe lockt so manchen aus seinem Zelt.

Unsere Frühstücksgäste genießen die Sonne

Die Schlange reißt nicht ab. Gott sei Dank haben wir professionelle Kaffeemaschinen. Jede Haushaltsmaschine wäre schlichtweg "verglüht".

Auch Jo genießt noch etwas die Sonne bevor der run los geht

Während viele noch ihr Frühstück in der Sonne genießen treffen Sandra und Sven mit Michis Druckerpatrone ein. Die Frage, ob die beiden ein Brötchen oder einen Kaffee wollen ist beinahe überflüssig: Sie wollen (oder besser müssen!) sofort los legen um die Urkunden vom Samstag nachzudrucken. Es ist 7.45 Uhr, alle Rechner aufgestellt, die eigentlich nicht benötigte Farbpatrone eingesetzt und der Druck beginnt. Alles scheint nun wie am Schnürchen zu laufen. 
Es ist 10.00 Uhr und der Wettkampf wird angepfiffen. Sandra beginnt die Staffelurkunden auszudrucken. Nach einigen wenigen Urkunden schnell noch ein prüfender Blick..?..?.!!!!! Sofort den Ausdruck abbrechen! Bei den Staffelurkunden fehlen die Namen der Teilnehmer. Vor jedem Ausdruck muss dem Programm mitgeteilt werden ob Einzel- oder Staffelwettkampf ausgedruckt werden soll. Aber darum werden ja nach kurzem Andruck die Urkunden kontrolliert. Auch wenn es nur 5 Urkunden waren immer der Schreck: haben wir nun noch genug? Die Urkunden als solche sind nämlich vorgedruckt und wir drucken lediglich noch die persönlichen Daten der Schwimmer ein. 
Es ist 10.45 Uhr: ein Blick in den Karton der Urkunden offenbart das schier Unglaubliche. Es sind mit Sicherheit viel zu wenig Urkunden. Sven wird extrem nervös. Das darf nicht sein! Sofort Urkunden durchzählen. Kurz abschätzen wie viele müssen noch gedruckt werden...
Nein, das passt vorn und hinten nicht. Wo haben wir uns denn da so verrechnet? Ein Masters Wettkampf ist natürlich diesbezüglich kein "gewöhnlicher" Wettkampf wie wir ihn vom Team Cup oder Nordtest kennen. Dort werden dramatisch weniger Urkunden gebraucht. Noch einmal zählen..... Nein, es sind definitiv zu wenig Urkunden. Hunderte zu wenig! Mittlerweile ist es 11.00 Uhr. 
Was können wir tun? Am Montag Urkunden nachbestellen, während der Woche zu Hause ausdrucken, in Kuverts stecken, Vereinsanschrift drauf, Briefmarke drauf und ab per Post. Eine sehr aufwendige und teure Lösung...??..?? Es nützt nichts, lasst uns versuchen Thorsten zu erreichen. Thorsten? Wir lassen unsere Urkunden immer bei Tiedecke in Farmsen drucken. Dort gibt es gleich 2 Thorsten. Nur wer hat jetzt mitten im Wettkampf die Zeit am Sonntag in einem Freibad die Telefonnummer bzw. Handynummern zu recherchieren? Klar, für solche Jobs ist special agent Conny prädestiniert. Es gelingt ihr tatsächlich mit Unterstützung des Badleiters und etlichen Anrufen bei Vereinsfreunden die notwendigen Telefonnummern aufzutreiben. Leider geht nirgendwo einer ran.... Einfach überall auf mailbox "quatschen" und weiter probieren.
11.20 Uhr: die letzte Urkunde ist gedruckt!
Dann, es ist 12.15 Uhr, klingelt Connys Handy. Es ist Thorsten Tiedecke selbst. Das Handy kurz an Sven weitergereicht. Der macht die ganze Problematik klar. Ich bekomme lediglich mit:.... schmeiß die Maschine an bis sie glüht...... Thorsten macht es! Er ist selber Schwimmer und wir haben Glück, dass er bei den Masters am Sonntag nicht mitschwimmt.
12.45 Uhr: Conny schwingt sich in Svens Auto und "brettert"  nach Farmsen.
Der Wettkampf neigt sich dem Ende entgegen. Wo bleibt Conny?   Wo bleibt sie..?? Gut, dass es Handys gibt. Ein kurzer Anruf gibt Aufschluss: Hagenbecks Tierpark.
14.08 Uhr: Der schwarze Audi erscheint am Horizont, die Pforte zum Bad wird aufgerissen und die noch druckfrischen Urkunden aus dem Kofferraum gezerrt.
14.10 Uhr: der HP nimmt seine Arbeit wieder auf.
14.16 Uhr: Der Wettkampf ist mittlerweile beendet und es sind noch??  Urkunden ohne Ende zu drucken.
So nach und nach haben sich die Schwimmer und Vereinsvertreter umgezogen und wollen ihre Protokolle abholen. Wir weisen sie immer darauf hin, dass noch einige Urkunden fehlen könnten und sie sich bitte noch ein paar Minuten gedulden mögen. Wir empfehlen noch ein leckeres Stück Kuchen vom Kuchenstand zu holen.
Wir haben Glück, der HP arbeitet unermüdlich. Ab und zu fährt er die Patrone in die Ruheposition um sich "die Nase zu putzen". Jedes mal fahren wir und auch die mittlerweile gebannt auf den Drucker starrenden Schwimmer zusammen. Aber keine Ungeduld, nach dem Reinigen der Düsen geht es auch gleich weiter. Die meisten der Umstehenden nehmen es gelassen und wir haben trotz des Stress eigentlich noch viel Spaß. Unsere "Zuschauer" haben mittlerweile erkannt in welcher Reihenfolge die Urkunden aus dem Drucker kommen. Sie greifen einfach über den Drucker hinweg und entreißen ihm das noch nasse Papier. Unsere Masters... ungeduldig wie kleine Kinder? Nein, einfach nur Spaß haben!

Der Wettkampf ist zu Ende. Eine Uhrzeit gibt es nicht mehr, denn jetzt dauert es so lange wie es dauert. Keiner macht noch Stress. Es sind viel mehr Leute als am Freitag. Die Arbeit geht flott voran. Doch damit ist unser Tag immer noch nicht zu Ende. In den folgenden Tagen gilt es das Leergut wegzubringen, die leeren Tortenplatten und Backformen unter die Leute zu bringen und, und, und.

Bilanz:
Wir haben ein paar interessante Daten: Wir haben ca. 500qm Zeltfläche aufgebaut,  40 Kuchen und Sahnetorten verkauft, 45 Fladenbrote mit 4Kg Mettwurst und 5Kg Käse belegt, 210 Brötchen zum Frühstück vorbereitet, 200 Bockwürstchen unter die Leute gebracht, 300 Bratwürste und 40Kg Fleisch gegrillt. Die Eimer Krautsalat, Tsatsiki, Senf, Ketchup, Berge von Eisbergsalatköpfen, Gurken und Tomaten sollen hier einmal ungezählt bleiben. Eine Frage interessiert mich nach jedem Wettkampf: wie viel hundert Liter Kaffe wurden gebrüht? Ob ich es wohl irgend wann einmal erfahre?

Trotz der Dramatik sind wir uns einig: Ein Wahnsinns Wettkampf, aber er macht irgendwo Spaß. Wir sind wieder dabei.

Michael Ramm

Wenn ihr Bilder vom Wettkampf sehen wollt, dann wie gehabt:
www.sgsfotos.de.vu