In diesem Jahr sind wir zum ersten Mal mit
Teilnehmern aus allen vier Vereinen nach Magdeburg gefahren. Was hier so
einfach klingt, erwies sich jedoch als ein richtiges Abenteuer. Das fing nicht
erst am Freitag, den 15.12. an sondern schon lange zuvor. Genügten uns in
den vergangenen Jahren 2 Autos mit jeweils 6 Sitzplätzen (plus Fahrer), so
waren dieses Mal 4 große Fahrzeuge nötig. Einer davon, das war
eigentlich schon immer klar, war unser großer VW Bus. Blieben also 3.
Wenn man solche Fahrzeuge bei einem Autoverleih ausleiht, ist das so teuer,
dass wir uns Magdeburg einfach nicht leisten könnten. Nun haben sich aber
Sven (Gennerich) und Beate (Ehlers) dahinter geklemmt die Autos gesponsert zu
kriegen. Und es hat geklappt! Ein ganz großes Dankeschön an Beate,
Sven und die Firma Dello, die uns sehr großzügig die Autos
überlassen hat. Aber so einfach sollte es dann doch nicht
werden.....
Leider haben wir mit unserem Bus vor 3 Wochen einen Unfall
gehabt. Da mussten wir alle darum bangen, ein viertes Auto mit mindestens 6
Sitzen zu beschaffen. Conny und ich hatten aber Glück, und haben schnell
wieder einen neuen Bus gefunden, der uns zusagte. Also war das Problem
gelöst und wir konnten dem tollen Wettkampf Magdeburg zufrieden
entgegfiebern.
Wir hatten uns uns für Freitag ca. 15.15Uhr auf der
Autobahnraststätte Stillhorn verabredet. 3 Autos sollten aus dem
Süderelberaum von Wilhelmsburg aus starten, ein Fahrzeug sollte aus
Hamburgs Norden starten. Habe ich sollte geschrieben? Tja, denn das eine Auto,
welches Maggi aus Harburg holen sollte, war nicht da! Gut, dass wir alle, bis
auf Maggi, Handys haben. So waren wir informiert und haben halt gewartet, bis
für Maggi ein neues Auto beschafft war. Ca. eine Stunde später haben
wir dann Suat in Stillhorn getroffen und es konnte wirklich los gehen. Kurz
hinter Braunschweig dann noch eine kurze (P...)Pause, schnell besprechen wo wir
von der Autobahn abfahren und weiter geht's. Tja, und dann ging es in Magdeburg
los. Im letzten Jahr hatten wir unsere Großen (Andrea, Sandra, Rona) noch
mit. Die konnten prima Karte lesen, während wir gefahren sind. Dieses
Jahr, Pustekuchen! Wir haben dann im Konvoi Magdeburg erkundet :-) Endlich in
der Jugendherberge angekommen, haben wir dann alle Abendbrot gegessen. Nein,
das stimmt nicht, Karolina (Fias) fühlte sich nicht, sie hat nichts
gegessen.
Nach einer mehr oder weniger ruhigen Nacht, gab es leckeres
Früstück. Karolina ging es schlechter als noch am Vorabend. Maggi
gleich mit gekonntem Griff und geschultem Blick: Der Blinddarm! Oh, nein. Bitte
nicht das! Nur, gut dass genug Betreuer da waren. Suat hat einen Arzt gerufen
und blieb bei Karolina, der Rest ab, in die Schwimmhalle.
Mittlerweile hatten wir von Suat erfahren, dass
Maggis Diagnose bei Karoline perfekt war: Blinddarm! Am Nachmittag sollte der
schon raus. Da Karolinas Eltern nicht zu erreichen waren, hat Suat alles
"gemanaged". Suat, auch dir ein großes Lob. Das hast du prima gemacht.
Über die Mittagszeit sind wir dann durch
Magdeburg gebummelt, haben etwas gegessen und den Weihnachtsmarkt unsicher
gemacht:
Karolina war inzwischen unter das Messer gekommen
und es ist Gott sei Dank alles gut verlaufen. Nun ist sie schon auf dem Wege
der Besserung. Wenn du dieses irgendwann mal lesen kannst, ist schon alles
vergessen, oder?
Maggi hatte in der Woche noch versucht für den Samstag
Abend Plätze beim Italiener für uns 25 Leute zu reservieren. Ging
aber nicht. Also fiel unsere Wahl auf den "Pizza Hut". Dort war man zwar
erschrocken über die riesige Meute hungriger Schwimmer, hat uns dann aber
hervorragend untergebracht und mit den köstlichsten Speisen und
Getränken versorgt.
Am Abend, als unsere Schwimmer dann auf ihren Zimmern waren, gab es für uns Gelegenheit ausgiebig über den "Schwimmsport und das Leben schlechthin" zu philosophieren. Wir haben die Ruhe und Gemütlichkeit nach einem anstrengenden Tag genossen.
Tja, und damit war denn Magdeburg für dieses
Jahr schon fast wieder am Ende. Wer Bilder haben möchte, kann sich an
Michael wenden.
| Ein aufregendes
Wochenende. Danke Maggi, Britta und Suart. Ciao Michi |